1. Was sind BIM-Dimensionen?

BIM-Dimensionen beziehen sich auf Informationsarten, die im Gesamtmodell enthalten sind. Es beginnt mit zwei- und drei-dimensionalen grafischen Informationen bekannt als 2D und 3D. ​

2D ist die erste Form von Baumodellen bei der CAD-Zeichnungen genutzt werden.​

3D ist wahrscheinlich die geläufigste Form in BIM. Dies ist der Produktionprozess grafischer und nicht-grafischer Informationen sowie deren gemeinsame Nutzung in der Gemeinsamen Datenumgebung - Common Data Environment. Es ermöglicht Simulationen, um Modelle zu testen und zu bewerten, bevor sie gebaut werden.​

4D BIM fügt eine Dimension von Informationen hinzu, die Termine und zeitliche Abläufe beinhaltet. Diesen Daten werden Einzelheiten hinzugefügt, die den Projektfortschritt zeitlich abbilden. Diese Informationen können dazu genutzt werden, genaue Ablaufinformationen und Visualisierungen zu erhalten, die zeigen, wie sich das Projekt Schritt für Schritt entwickelt.​

BIM entwickelt sich mit Kosteninformationen zu 5D weiter, durch die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten zu 6D und zu 7D durch Lebenszyklusbetrachtungen.

2. Was ist ein ´digitaler Zwilling´?

Ein ´digitaler Zwilling´ ist eine digitale Darstellung eines greifbaren oder nicht-greifbaren Objektes oder Prozesses aus der realen in der digitalen Welt. Es ist nicht wesentlich, ob das Gegenstück bereits existiert oder zukünftig existieren wird. ´Digitale Zwillinge´ ermöglichen umfassenden Datenaustausch und bieten zusätzliche Besonderheiten wie z.B. Simulationen.​

3. Warum sind IFC, ISO 19650 und ISO 16739 wichtig?

IFC (Industry Foundation Classes) ist das Hauptformat für den Datenaustausch in BIM; es ist ein offener Standard in der Bauwirtschaft. Informationen und Informationsmanagement des gesamten Lebenszyklus eines Bauprojektes werden in ISO 19650 definiert.

Der Datenaustausch beim Bauen mit BIM wie auch das Management von Anlagen richten sich nach dem IFC4-Standard und sind durch ISO 16739 definiert.​ Sie sind wichtig, weil sie einen weltweit einheitlichen Standard für die Zusammenarbeit setzen und Projektbeteiligten selbst aus verschiedenen Ländern ermöglichen, effektiv im Projekt zusammenzuarbeiten.

4. Was ist ökologischer Nutzen von BIM?

BIM kann die Planung und den Bau “grüner Gebäude” unterstützen. Beispiel: Optimierung von Fensterflächen, Simulation von Belüftungssystemen oder Nachhaltigkeitsbewertungen von Baumaterialien. Dies erlaubt es Planern, Entscheidungen auf verlässlicher Grundlage zu treffen und sich im Einklang mit bestehenden relevanten Regularien zu bewegen.